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Sabine mit Kabir

Kabir Bedi > Artikel von Fans

Fantreffen in Frankfurt 2

Sabine Jonsdotter
Ich glaube, niemand kann sagen, Kabirs Fans wären nicht spontan :-)
Als er mich fragte, ob seine deutschen Fans in drei Tagen zu einem Treffen bereit wären, brauchte ich niemanden lange zu überreden zu kommen. Als hätten wir nicht seit Oktober 2002 auf diese Nachricht gehofft. Schnell wurden Bahnfahrkarten organisiert und der Frankfurter Bahnhof zum Treffpunkt ausgewählt. Dort gab es ein großes Hallo, denn obwohl wir uns in den letzten 22 Monaten häufig untereinander besucht haben und auch zwei Fanmeetings hatten, ist so eine Traube von Sandokan-Fans immer sehr begeistert, sich auszutauschen.

Gemeinsam nutzen wir die Zeit bis zur Ankunft seines Fliegers und suchten wir ein kleines Restaurant in Hauptbahnhofnähe aus, wo wir ungestört plaudern wollten. Ja, liebe Renate, ich würde zu gerne wissen, wie viele Reporter völlig umsonst vor dem kleinen Imbiss Laohre gewartet haben, denn leider mussten wir auf ein italienisches Restaurant ausweichen, als die Inhaber Wind bekamen, mit WEM wir dort auftauchen würden ;-)

Der erste Punkt war also abgehakt und nun sollte es zum Flughafen gehen. Kirstin hatte mir versichert, dass man dort problemlos mit der S-Bahn hinkäme. Wir zogen also alle brav unser Tagesticket, standen auf dem Bahnsteig und hofften, dass unser Zug nicht der sein würde auf den Massen von Fußballfans warteten – umsonst! Eine fröhliche Fußballanhängerin krähte uns entgegen, dass wir den Flughafen gar nicht verpassen könnten, weil sie ja vorher aussteigen würden. Also pressten wir uns in die überfüllte U-Bahn, hofften, dass die Türen noch schließen würden und realisierten dann entsetzt, dass noch ein Dutzend Fußballfans hineindrängten. Ja, es war ein intensiver Austausch von Körpergerüchen, stöhn! Renate und ich nahmen Blickkontakt auf und stellten wortlos und einstimmig fest, dass man Kabir so etwas auf keinen Fall zumuten konnte.

Endlich am Flughafen angekommen setzen wir uns völlig verschwitzt an einen Tisch und warteten auf unseren Star. Andrea traf mit ihrer Freundin zu uns und dann klingelte mein Handy, es waren Marion und Ute, die am Hauptbahnhof angekommen waren. Ich schlug ihnen vor, gleich dort zu bleiben und uns im Restaurant in der Kaiserstraße zu treffen. „Wo?“, fragte Marion. „In der Kaiserstraße“, antwortete ich etwas lauter. „Ich versteh nichts!“, rief Marion mit ihrem sächsischen Dialekt. „Kaiserstraße!!!“, schrie ich und sah plötzlich die entsetzten Blicke um mich herum und eine kichernde Andrea, die zu verstehen gab, dass diese Straße mitten im Rotlichtmilieu lag.

Mit fast einer Stunde Verspätung traf Kabir endlich ein, er war mit seiner indischen Filmcrew unterwegs, von der er sich dann verabschiedete, während wir warteten.
Mit Sammeltaxis machten wir uns auf zu unserem Italiener. Unterwegs erzählte uns Kabir von seinem Flug und reichte Drops für die Kinder, er scheint einen größeren Vorrat dabeigehabt zu haben.

Vom Taxifahrer ließen wir uns vor dem Bahnhof absetzen und leicht irritiert schritt Kabir zwischen uns durch das Milieu (Wahrscheinlich dachte er tatsächlich: “Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“)

Im Restaurant angekommen, bestellten wir unser Essen. Kabir der uns im Auto erzählt hatte, dass er gerne einen englischen Tee gehabt hätte, ließ sich vom Kellner die ganze Latte von Kamillentee, Pfefferminztee, Fencheltee herunterleiern, von Kirstin sorgfältig übersetzen und entschied sich dann aber doch für ein Bier.

Gutgelaunt erzählte er uns von seinem Dreh auf der Isola Dei Famosi, in der Domenikanischen Republik, dass er nur sehr wenige Sachen dorthin mitnehmen wird (oh je, da muss man schon entscheiden, ob man Wäsche zum Wechseln oder die geliebten Zigaretten mitnimmt!) und dass er, bei genügend großem Hunger sicherlich auch mal eine Schlange essen würde (dabei hatte er damals die arme Dora so ausgelacht). Er erkundigte sich, ob jemand von uns Bad Nauheim kennen würde, wo ein Teil der Dokumentation über die TATAs gefilmt wird und nahm die Nachricht, dass es „Kleinlüder-like“ ist, gelassen hin. Taj Mahal würde er noch dieses Jahr fertig drehen und sich im nächsten Jahr etwas mehr Ruhe gönnen, um sich seinen anderen Projekten zu widmen.

Dann wurde das Fortbestehen des Fan-Clubs diskutiert und da auf allen Seiten der Wunsch bestand, ihn wiederzubeleben, setzte Kabir Kirstin und mich als Clubleitung ein, als Team, damit wir uns die Aufgaben teilen können.
Ja, und dann habe ich ihm noch so enthusiastisch über unsere Freundschaften erzählt und dass die ja fast dass wichtigste am Club wären, so dass er schmunzelnd bemerken musste, dass er richtig erleichtert wäre, auch dabei sein zu dürfen ;-)
Anschließend gab er unermüdlich Autogramme und freute sich riesig über ein Foto von Prinz Omar, das Renate ihm schenkte, als er erklärte, dass er so eins noch gar nicht hätte. Und wieder staunten wir, dass Kabir sich alle unsere Namen merken kann.

Die Zeit verging wie im Fluge und schließlich musste Kabir leider weiter. Kirstin und ich geleiteten ihn noch zum Taxi und stellten fest, dass es mal wieder ein umwerfendes Erlebnis war. Kurz saßen wir noch alle zusammen, gingen die Ereignisse des Tages durch und liefen dann zum Bahnhof, um wieder in die unterschiedlichsten Winkel Deutschlands zu verschwinden.

Schön war es, und immer wieder bin ich begeistert, welche tiefen Freundschaften und Seelenverwandtschaften aus einer Serie, die vor über 25 Jahren im Fernsehen gelaufen ist, entstanden sind. Danke, Kabir!!!


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