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Kabir Bedi (Foto: kabirbedi.com)

Kabir Bedi > Interviews

Kabir spricht über seine Reise

Drei Kontinente, drei Jahrzehnte und drei Schauspielmedien – wenn es einen indischen Schauspieler gibt, der international Eindruck hinterlassen hat, dann muss es Kabir Bedi sein.

Ja, der Mann mit den hell-blauen Augen (eigentlich ja eher bernstein-grün ;)), der tiefen Bariton-Stimme und den vielseitigen Schauspielkünsten ist wahrlich dorthin gegangen wo noch kein ‚Mann’ vor ihm gewesen ist! Und neben Filmen, war es der kleine Bildschirm, der ihn zu einem allgemein bekannten Namen in europäischen Ländern wie auch in den USA machte.

Fragt man den Mann selbst über diese Erfahrungen lächelt er nur, „Nun, ich habe eine Menge Bonusmeilen gesammelt und aus dem Koffer zu leben wurde zur Gewohnheit. Es ist nicht leicht über 30 Jahre hinweg einen Spagat zwischen 3 Kontinenten zu machen.“ Das kann er laut sagen!

Abgesehen vom jonglieren mit Film und Schauspielverpflichtungen in Indien, hielt Kabir sich auch mit Filmen und TV-Serien im Ausland beschäftigt. Es war das Jahr 1976 in dem Kabir die Hauptrolle in der 6-teiligen Miniserie Sandokan im europäischen Fernsehen spielte. Die Saga um den romantischen asiatischen Piraten während der britischen Kolonialzeit brach Zuschauerrekorde quer durch Europa.

“Es ist befriedigend, dass der Rekord, den ich in Italien mit Sandokan setzte, 30 Millionen Zuschauer in einer Stadt mit 60 Millionen Einwohnern, nie überboten wurde. Sandokan schlug quer durch ganz Europa gewaltig ein, einschließlich der osteuropäischen Länder,” erzählt Kabir. Er war erst kürzlich zur Hauptsendezeit in der italienischen TV-Serie Un Medico In Famiglia zu sehen.

Auch das amerikanische Fernsehen hieß Kabir und seine umfangreichen Rollen dort zur Hauptsendezeit wie im Tagesprogramm mit offenen Armen willkommen. Serien und Miniserien, einschließlich der Afrika Epos Forbidden Territory und Ken Folletts Roter Adler sowie Lie Down with Lions. Er spielte Friar Sands in The Lost Empire. Er spielte unter anderem Rollen in Dynasty, Murder She Wrote, Magnum PI, Hunter, Knight Rider and Highlander: The Series.
Aber es war Reich und Schön (The Bold and the Beautiful), die zweithäufigst gesehene Fernsehserie der Welt, die Kabir zu einem bekannten Gesicht machte. Als Prinz Omar spielte er über ein Jahr lang in der Serie und für Kabir „war die Show ein enormer internationaler Aufstieg, sogar mehr als der Bond-Film Octopussy mit seinen Heerscharen internationaler Fans.“

Die Popularität der Seifenoper stellte sicher dass über eine Milliarde Zuschauer in 147 Ländern Kabir kennenlernte. „Eine Menge Menschen lernten mich kennen. Die Fanpost war unglaublich,“ erinnert er sich und fügt hinzu: „Während ich in 9 italienischen Serien und 14 US-Serien gespielt habe, habe ich viel gelernt. Es ist verdammt harte Arbeit! Bedauerlicherweise wurde eine Menge davon in Indien nicht gesehen.“

Im Anbetracht der Tatsache, dass die meisten TV-Serien und Filme im Ausland dazu neigen, Indien und Inder auf sehr stereotypische Art und Weise darzustellen, fand Kabir auch ein ähnliches Ereignis?
„Im Allgemeinen, ja“, räumt Kabir ein, „im Ausland ist das Casting oft ein auf einen bestimmten Typ/Rolle festgelegtes Casting. Sandokan war eine Ausnahme, da ein Inder für dir Rolle eines Malayischen Piraten gecastet wurde, der gegen die Briten kämpfte und sich in ein englisches Mädchen verliebte. Das ist ein seltenes Ereignis.“ Allerdings hatte der Schauspieler genug Glück bei beidem, dem Indischen wie der globalen Zuschauerschaft Anklang zu finden.

Zurück zuhause, ist Kabir beeindruckt über die Entwicklung des indischen Fernsehens, was er vorsichtig ausgedrückt ‚eindrucksvoll’ findet. „Eine Person wie Ekta Kapoor symbolisiert den Erfolg und die Möglichkeiten die es eröffnet. Ich bin sicher einige unserer Serien werden ein Jahrzehnt überdauern wie General Hospital oder wie The Bold and the Beautiful (Reich und Schön) im Ausland.

Was die indischen Nachrichten Sender betrifft, sind wir den besten in der Welt ebenbürtig (mit der alleinigen Ausnahme der BBC). Die Rechenschaft und Verantwortlichkeit, die durch unsere Nachrichtensendungen verlangt wird, hat die indische Demokratie unermesslich gestärkt. Auch wenn unser Programm sicherlich vielfältiger sein könnte, bin ich vom unglaublichen Wachstum des indischen Fernsehens begeistert.

Obwohl das so ist, bleibt Kabir, abgesehen davon, dass er Gastgeber einer Show auf Zoom TV ist, die Director's Cut genannt wird, weg vom Schauspiel im indischen Fernsehgeschäft.
„Ja, es ist wahr,“ bekennt er mit einem Lächeln, „ich habe mich länger laufenden Serien ferngehalten da ich mich nicht längerfristig fest an eine tägliche Verpflichtung binden möchte. Allerdings könnte ich von einer qualitativ hochwertigen Tatsachensendung in Versuchung geführt werden.“ Eine Sache ist sicher Kabir, die indischen Zuschauer wären nicht böse, mehr von Dir auf dem Fernsehbildschirm zu sehen!


Kabir speaks about his journey in THE TIMES OF INDIA, 16.10.2008


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