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Sandokan- Revanche - Der Tiger lebt noch (1977)

Übersetzung
von Dr. Jürgen Wieland

CD2

Mompracem, Palast des Sultans, Thronsaal

Herold: Der freundliche Sultan Abdullah I von Mompracem....
Heisst den militärischen Berater, der vom Kaiser von Preussen Geschickt wurde, willkommen.

Yanez/Stirnen: Colonel von Stirnen unter Truffen.

Abdullah: Es erfreut mich, dass Euer Kaiser und mein würdiger Neffe, Wilhelm der I Von Preussen......
Einen Ratgeber auf diese Insel schicken wollte...
Die so weit weg von seinem eigenen berühmten Land liegt.

Yanez/Stirnen: Haben Sie auch deutsches Bier?

Abdullah: Bitte? Sie meinen deutsches Bier?
Bedauerlicherweise nein.

Yanez/Stirnen: Nun ja, es ist ein Jammer.
Ihr Land ist auch berühmt.

Abdullah: Wurde dort über uns gesprochen?

Yanez/Stirnen: In der Tat einmal.
Wilhelm der I fragte: Wie heisst diese Insel von König Abdullah?

Abdullah: Abdullah?

Yanez/Stirnen: Das sagte ich.
Wilhelm der I. sagte: Er wird nicht mehr lange König sein. Der König ist zu gut.

Abdullah: So wurde also in Europa über mich gesprochen?
Aber das klappt nicht.
Sag� meinem Neffen, dass das nicht an mir liegt.
Ich bin fest genug, aber meine eigenen Minister hintergehen mich.

Yanez/Stirnen: Was nötig ist, ist eine feste Hand und eine eiserne Faust.

Abdullah: Absolut Colonel.
Sie treffen mich in einem recht schwierigen Moment an.
Es steht nämlich ein kleiner Krieg bevor.
Und die Verteidigung längs der Küste muss unverzüglich verstärkt werden.

Yanez/Stirnen: Mein preussisches Vaterland ist gross und mächtig geworden.....
Weil wir uns ein paar Dinge vor Augen gehalten haben.
Selbst die meisten kraftvollen Feinde haben einen Schwachpunkt.
Und nach meiner Meinung liegt ihr Schwachpunkt bei Ihren Ministern.
Möglicherweise sind sie nicht einmal Ihres Vertrauen würdig.
Gemäss den preussischen Regeln müssen Sie dort beginnen. Bei ihnen.
Suchen Sie das Unkraut, packen Sie es mit der Hand und reissen Sie es bis zur Wurzel aus.

Abdullah: Ganz recht.
Meine feste Hand und eiserne Faust.

Yanez/Stirnen: Erster Teil der Mission erfüllt. Zwietracht beim Sultan gesät.
Und nun zum militärischen Teil. Weißt Du bereits etwas?

Kammamuri: Wie hast Du Dir das vorgestellt?
Ich kann hier im Palast zu keiner Seite hinaus. Überall sind Wachen.
So ist nichts zu finden. Fast nichts, jedenfalls.
Das Pulvermagazin liegt unter dem Haupttor, zehn Wächter.
150 Soldaten, 42 Unteroffiziere, 18 Offiziere.
Zwei Kanonen , ein Ort mit ein paar Dutzend Einwohnern.
Die Frauen sind hässlich. Auf ein Danach!
Ich sehe sie über eine halbe Stunde.
Falls meine Aufgabe darin besteht.

 

Sarawak, Kampong Bahru

Marak: Kampong Bahru.

Sandokan: Kommt.

Jamilah: Was ist hier los?
Sind wir so furchteinflössend?

Sandokan: Kein Ayerduck und keine anderen Tiger.

Marak: Ayerduck, ich bin es, Marak.
Ayerduck, hörst Du mich?
Warum antwortet dort niemand?

Terehing: Ich bin Terehing, ich bin hier auf der Ebene geboren.
Warum helft ihr uns nicht?
Wo ist er?
Hier ist jemand, der für ihn über das Meer gekommen ist.

Vater von Giro Batol: Ich danke Gott, dass ich Dir begegnen darf.

Sandokan: Weißt Du wer ich bin?

Vater von Giro Batol: Mein Sohn ist für Dich gestorben.

Sandokan: Wie hiess er?

Vater von Giro Batol: Giro Batol.
Er ist auf Mompracem gestorben.
Lange zuvor.

Sandokan: Bist Du sein Vater? Er war der Mutigste von uns allen.
Er ist als Held gestorben.

Vater von Giro Batol: Ayerduck konnte nicht auf Dich warten. Es war zu gefährlich.
Die Soldaten von Brooke kommen wegen unserer doch so mageren Ernte. Aber er ist nicht fern. Er verliess das Dorf nachts im Licht des Polarsterns. Geh� durch die Reisfelder und folge den Sternen bis zum Wald. Dann weiter bis zu einem offenen Platz mit den Resten einer steinernen Stadt. Dort wirst Du sie finden.
Geh schnell, Ayerduck wartet nicht sehr lang.

Tochter von Giro Batol: Aber wir brauchen Dich.
Morgen kommen die Soldaten, um unseren Reis und alles mitzunehmen. Und Du gehst einfach weg.
Kämpfe mit ihnen, töte sie, Du bist Sandokan.

Sohn von Giro Batol: Halte Deinen Mund, Du.
Sandokan hat eine Aufgabe von sehr grosser Tragweite zu erfüllen.
Die Tiger zusammenzubringen und Mompracem zu erobern.

Tochter von Giro Batol: Aber Mompracem liegt so weit weg.
Seit unser Vater tot ist....
Haben mein Bruder und ich nur noch allein von Dir gesprochen....
Wir haben so lange gewartet und ich habe jede Nacht von Dir geträumt.
Dann träumte ich, dass Du zurückkamst und uns bei allem geholfen hast.
Wie morgen mit den Soldaten.

Vater von Giro Batol: Ruhig. Meine Enkel wissen nicht was sie sagen. Sie ist ein Mädchen und er ist nicht auf der Schule gewesen. Vergib ihnen!

Sandokan: Ich würde mein Leben für diese Kinder geben....
Aber ich habe zu lange mit jedem Feind gekämpft, der mir über den Weg lief. Ich habe mich zu lange durch jedes Hindernis aufhalten lassen. Und mein wirklicher Feind konnte dadurch immer wieder zu entkommen. Dieses Mal darf das nicht geschehen. Vergebt mir!

 

Sarawak, auf dem Weg zur steinernen Stadt

Jamilah: Sandokan. In diesem Moment berauben überall auf der Welt.... Soldaten Bauern ihrer Ernte.
Und selbst Du tust nichts.

Sandokan: Aber ich bin hier. Und möglicherweise kann ich auch etwas tun.
Falls man der kleinen Herausforderung aus dem Wege gehst...
Wird man die grosse niemals meistern.
Geh. Ayerduck kann nicht mehr länger warten.
Sag� ihm, dass ich versuche, Euch so schnell wie möglich einzuholen.

Jamilah: Ich liebe Dich.
Warum sollte ich es noch länger verbergen?
Es ist mein Herz, das so spricht, aber ich weiss, dass Du gelitten hast.
Darum lasse ich Dich gehen um zu kämpfen und möglicherweise zu sterben. Ich liebe Dich Sandokan, aber ich habe auch Angst.
Ich habe Angst um Sandokan. Um Dich. Aber ich liebe Dich nicht gegen Deinen Willen. Ich sage nichts mehr. Geh, Sandokan.
Wenn wir uns wiedersehen, schäme ich mich möglicherweise hierfür.
Aber jetzt nicht. Mein Herz zerspringt möglicherweise vor Angst. Aber auch vor Freude.

 

Sarawak, Kampong Bahru

Sohn von Giro Batol: Schau, der Karren kommt wieder zurück.

Tochter von Giro Batol: Sandokan.

 

Sarawak, Urwald von Ebu nach Kampong Bahru

Ebu: Fremdling, Du sollst gut genesen.
Die Sonne und die Erde werden Dich gesund machen.
Ich bin Ebu.
Falls Ebu die Ameisen nicht aufisst, essen die Ameisen den Fremdling auf. Mein Bauch ist voll.
Der Fremdling lacht, es geht ihm also besser. Ich bin froh.

Sandokan: Du hast mir das Leben gerettet. Das werde ich nicht vergessen.
Wie viele Tage bin ich hier schon?

Ebu: Was sind Tage?

Sandokan: Wie viel mal ist die Sonne schon untergegangen?

Ebu: Du meinst Sterne. Zweimal Sterne. Zwei Tage.

Sandokan: Wo ist die steinerne Stadt?

Ebu: Ebu findet sie wohl.
Fremdlinge!

Sandokan: Aber wir haben unsere Waffen.

Ebu: Das ist nicht genug.
Der Kopf des Fremdlings ist verletzt und der von Ebu auch.
Die Dayaken wollen Köpfe, die unbeschadet sind.
Nein, schau. Giftige Pflanzen. Nicht trinken.
Sonst stirbt der Fremdling.

Tremal Naik: Trink� doch dies, Sandokan!
Dieser Urwald ist voller Stimmen. So konnte ich Dich leicht wiederfinden.

Sandokan: Komm� doch. Er ist kein Feind.
Er hat mir dreimal das Leben gerettet. Ein weiser Mann.

Tremal Naik: In diesem Urwald ist jeder weise, auch die Dayaken.
Sie sind unsere Freunde geworden.

Sandokan: Komm wir gehen wieder weiter.

 

Sarawak, die steinerne Stadt

Brooke: Sandokan ist unterwegs. Die Information stimmte.
Unsere Zusammenarbeit ist beendet.
Nimm� Deine Belohnung und reise ab.

Teotokris: Ich danke Dir. Du bist sehr grosszügig gewesen.

Brooke: Im Gegenteil. Im Tausch für Sandokan hast Du mich so um etwas ersuchen können. Aber Du nimmst bereitwillig ein Mischlingsmädchen. Geh� nur. Auf Deinem Weg wird Dir niemals ein Thron in den Schoss fallen.

Teotokris: Brooke hat Dich mir gegeben.
Dein Schicksal ist mit dem meinigen verbunden.

Jamilah: Ich fühle nichts als Hass für Dich.

Teotokris: Ich liebe Dich mehr als ich jemals für möglich gehalten hätte.

Jamilah: Wer von Sandokan geliebt wird, kann nicht von Dir geliebt werden.

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Ebu: Hier ist kein Urwald mehr. Ebu hat den Weg gut gefunden.
Unter dem Felsenkies ist die Stadt aus Stein.

Sandokan: Ayerduck!
Brooke! Brooke!

Brooke: Nehmt ihm die Waffen ab.
An die Mauer dort.
Dieses Mal ist der Tiger gezähmt.

Sandokan: Doch der Tiger lässt sich nur töten.

Brooke: Genau das wird geschehen.
Ich lasse Dich nicht lebend mitnehmen, um Dich in der Öffentlichkeit hängen zu lassen. Das Urteil wird hier vollstreckt.

Sandokan: Aber pass� auf, dass mein Leichnam nicht aus der Erde kommt, um Dich zu verfolgen. Selbst der Tod macht meinem Hass kein Ende.

Brooke: Mir ist das gleich. Aber in diesem Leben kannst man nun einmal nicht mehr vom Tod verlangen. Bildet das Platoon. Vorderste Reihe, niederknien! Ladet das Gewehr! Legt an!

Brooke: Schnell.

Giro Batol: Die Menschen vom Kampong Bahru sind endlich aus ihren Häusern gekommen. Sie haben dank Dir ihren Mut zurück und wollen mit Dir nach Mompracem.
Du hast just den Mut Deines Vater. Wie heisst Du?
Seit heute heisse ich genau wie er: Giro Batol.
Mompracem ist jetzt noch näher.

 

Mompracem, Palast des Sultans, Truppenübungsplatz

Yanez/Stirnen: Mein Kompliment, Kapitän. Sie haben strategisch günstige Orte besetzt. Waffen und Munition im Überfluss.
Geschätzt mindestens zweitausend Stück.
Ganz schön.
Prächtig.

Kapitän: Eines ist sicher.
Es ist unmöglich hier an Land zu gehen.

Yanez/Stirnen: Wir bringen uns sogleich in eine andere Position.
Kapitän, man muss den preussischen Regeln folgen.
Wo kann man am leichtesten an Land kommen.

Kapitän: Zweifellos hier.

Yanez/Stirnen: Und Sandokan weiss das?

Kapitän: Besser als jeder andere.

Yanez/Stirnen: Dann weiss er auch, dass die Kanonen hier stehen. Er wird brüllend vor Lachen irgendwo anders an Land gehen.

Kapitän: Aber das ist fast unmöglich.

Yanez/Stirnen: Nicht für Sandokan. Der kennt diese Insel wie seine Westentasche.
Weißt Du das nicht selbst?
Bringen Sie die Kanonen vor Einbruch des Abends in eine andere Position.

 

Mompracem, Palast des Sultans, Frauengemächer

Abdullah: Lass sie sehen, wie gut Du tanzen kannst.

Humar: Ich tanze heute nacht für Dich allein.

Abdullah: Nein, jetzt. Für alle.
Du bist die Tochter von Sandang, die Sandokan suchen ging.

Jamilah: Das stimmt.

Abdullah: Ich könnte Dich töten. Weißt Du das?
Aber Teotokris will Dich verschonen.
Du bist so schön.
Und ich habe ein grosses Herz. Ich vergebe Dir.
Setz� Dich! Vorwärts.
Komm� sitz� bei mir.
Humar ist lästig und sie kann nicht tanzen.
Du kannst ihren Platz einnehmen. Jetzt und nachts.
Hilfe, Wachen!
All das Blut. Du hast mir wehgetan.
Ich bin verwundet.
Keine Gnade mehr für Dich.
Das wirst Du mit dem Leben bezahlen.
Morgen wirst Du enthauptet.
Dein Kopf wird drei Tage lang für alle zu sehen sein.

Jamilah: Manchmal muss man sterben, um frei zu sein.

Abdullah: Bringt sie weg!
Weg von hier!

Mompracem, Palast des Sultans, Jamilahs Gefängnis

Yanez/Stirnen: Nennst Du das Wache halten, elender Waschlappen?
Glückwunsch, Sergeant.
Ich bin dicht bei den Toren und Sie sehen und hören nichts.
Verdoppeln Sie die Bewachung! Eure Gefangene ist eine Frau.
Jeder Gefangene, ob Mann oder Frau kann gefährlich sein.

Sergeant: Das ist so Colonel.

Yanez/Stirnen: Schön so.
Und dann geh� ich jetzt das "Ungeziefer" inspizieren.
Zusammen mit meinem Diener.

Sergeant: Gehen Sie weiter!

Yanez/Stirnen: Oh ja? Weißt Du denn sicher, dass das mein Diener ist?
Das musst Du kontrollieren.

Sergeant: Sogleich. Lass uns Dein Gesicht sehen, so dass wir Dich erkennen können.
Kontrolle durchgeführt.

Yanez/Stirnen: Prächtig. So hält man Wache.

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Jamilah: Ist es schon Zeit?

Yanez/Stirnen: Es ist schon sehr spät. Schnell.

Jamilah: Yanez!

Yanez/Stirnen: Es ist keine Zeit zu verlieren. Wir sind alle in Gefahr.
Vorwärts!

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Yanez/Stirnen: Sergeant?

Sergeant: Zu Ihren Diensten.

Yanez/Stirnen: Wenn die Gefangene entkommt, mache ich Sie persönlich verantwortlich.

Sergeant: Das wird nicht geschehen.

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Teotokris: Gehen Sie wieder? Aber so bleiben Sie doch noch!

Yanez/Stirnen: Wenn ich mich nicht täusche, sind wir uns schon begegnet.

Teotokris: Bedauerlichweise ja, für Sie.
Nehmt Yanez de Gomera gefangen!

 

Mompracem, Strand

Kammamuri: Sandokan.
Ich habe schlechte Neuigkeiten.

 

Mompracem, Dschungel, Richtplatz

Teotokris: Jamilah, Heute sterbe ich auch ein wenig.

Jamilah: Du bist schon gestorben, als Du zum Feind überliefst.
Du bist schon tot und begraben.

Abdullah: Dein Blut wird reichlich über diese Erde fliessen.
Vorwärts.

Sandokan: Steh auf, Jamilah!

Abdullah: Worauf wartet Ihr noch? Tötet ihn!

Teotokris: Sie sitzen in den Büschen.

Tremal Naik: Sie sind zu Pferd geflüchtet.

Sandokan: Wir sehen sie wohl beim Palast wieder.

 

Mompracem, Ebene vor dem Palast des Sultans

Kammamuri: Die Rangers von Brooke. Was bedeutet das?

Ein Tiger: Nichts Gutes, jedenfalls.

Sandokan: Was tut Ihr hier? Ist Brooke auf Mompracem?

Ranger: In der Tat. Die Landungstruppen sind schon in der Nähe.
Der weisse Radscha sendet eine Nachricht:
Yanez de Gomera ist unser Gefangener.
Wenn Ihr den Palast angreift, stirbt Yanez.
Brooke gibt Dir sein Wort darauf.

 

Mompracem, Palast des Sultans, Turm

Brooke: Wir haben Sie gehörig festgebunden, Senor. Oder Majestät?
Aber das muss wohl sein, denn wir wollen natürlich nicht, dass Sie entkommen.

Yanez: Auch wenn ich loskomme, dann werde ich noch nicht flüchten.
Lieber versuche ich, Sie zu töten, Senor. Oder Hoheit.

Brooke: Ihr Leben liegt in den Händen von Sandokan.

Yanez: Ihres auch.

Brooke: Sandokan greift in der Tat nicht an.
Dafür liebt er seinen Bruder zu sehr.
Und unterdessen gehen meine Truppen an Land.

Yanez: Ich will Ihnen wirklich nicht widersprechen, aber auf dem anderen Ufer...
Scheint doch wirklich etwas zu geschehen. Sehen Sie doch!
Unter den Bäumen dort sehe ich viele Männer.
Aber dies sind die "Tiger".
Und sehe ich dort nicht Sandokan?
Was für ein schöner Anblick! In der Tat eine wunderbare Aussicht von hier.

Brooke: Wenn wir ihn sehen, sieht er uns auch. Darum habe ich Sie hierher gebracht. Sandokan wird dann sicher nicht angreifen. Das ist sicher.
Sie haben doch nichts dagegen, dass ich gehe?

Yanez: Im Gegenteil. Eine wahre Erleichterung.

 

Mompracem, Palast des Sultans Verteidigungslinie der Engländer

Teotokris: Sie sind stehengeblieben.

Brooke: Dort steht er dann.
Es muss ihn viel Mühe kosten...
Aber sein Herz sagt: Nicht angreifen!
Indessen verstreicht die Zeit.
Wenn meine Truppen da sind, sitzen sie zwischen zwei Feuern.
Sie sind verrückt geworden.
Warum geht er doch zum Angriff über?

Abdullah: Müssen wir nicht etwas tun?
Ihre Truppen sind nie rechtzeitig hier.

Brooke: Eröffnet das Feuer.
Sandokan, Du weißt, dass ich mich immer an mein Wort halte.
Tötet Yanez!

Teotokris: Schauen Sie!
Ein weiterer Sandokan.

Brooke: Ergreift ihn! Das ist der echte Sandokan.

Sandokan: Komm� Bruder!

Yanez: Ich sah umgehend, dass das nicht Du warst.
Ich konnte mein Lachen fast nicht unterdrücken.

Sandokan: Vorwärts!
Schnell!

Yanez: Danke Dir, den hatte ich nötig.

Teotokris: Macht sie nieder, bevor sie die Mauer erreichen.

Ein Tiger: Dein Krummschwert.

Ein Soldat: Nein, Sandokan.

Ein Offizier: Feuer.
Eröffnet das Feuer.

 

Mompracem, Palast des Sultans, Frauengemächer

Jamilah: Wo ist der Sultan?

Abdullah: Wozu kommst Du? Um Rache zu nehmen?

Jamilah: Nein. Das Volk von Mompracem wird über Dich urteilen.

Eine Haremsdame: Pass auf!

 

Mompracem, Palast des Sultans Verteidigungslinie der Engländer

Sandokan: Wo ist Brooke?

Marak: Auf dem Weg zum Strand.
Die Landungstruppen sind dort.

Sandokan: Wir müssen vor ihm dort sein.
Yanez, Du übernimmst dieses Kommando.
Ich übernehme Brooke.

 

Mompracem, der Strand und das Dorf

Der erste Tiger: Männer von Mompracem kommt nach draussen.
Hört zu! Wir müssen Brooke aufhalten.
Sonst ist Sandokan verloren und mit ihm Mompracem.
Wir werden immer Sklaven bleiben.
Sandokan braucht uns.
Kommt nach draussen!
Wir werfen sie in die See.

Der zweite Tiger: Vorwärts.

Der dritte Tiger: Treibt sie zurück in die See!

 

Mompracem, der Dschungel

Brooke: Nach zehn Jahren bin ich noch immer bereit, mein Leben für Sandokan zu geben.

 

Mompracem, auf der Verfolgung

Teotokris: Du willst Brooke, aber ich will Dich!
Damals als ich Griechenland verliess, habe ich mein Herz zurückgelassen.
Das Herz, das in mir schlägt ist nicht von mir. Es ist schon tot.
Was zählt ist, dass die Männer von Brooke Mompracem heute in einem Meer von Blut ertränken. Und dieses Mal für alle Zeit. Ich will ein Königreich erobern und es ist mir ein Vergnügen, wenn Du das Deinige verlierst.

 

Mompracem, der Dschungel

Brooke: Lass sie von dort oben das Feuer auf das Dorf eröffnen.

 

Mompracem, auf der Verfolgung

Sandokan: Das Dorf.
Mein Herz will Brooke, aber ich muss das Volk von Mompracem retten.

 

Mompracem, der Strand

Brooke: Das Siegeszeichen der Malayen.
Sergeant, lassen Sie alle Männer wieder an Bord gehen.
Wir haben keine Zeit zu verlieren.

 

Mompracem, auf dem Hügel

Tremal Naik: Die (Axt) kann ihm noch von Nutzen sein in dem grossen Urwald.

Yanez: Wer war das?
Ich habe ihn noch niemals zuvor gesehen.

Sandokan: Mein Bruder. So wie Du es bist.
Brooke. Komm� zurück!
Hast Du keinen Mut, um mit mir zu kämpfen?
Du hast noch Männer genug.
Brooke! Brooke!
Komm� schauen, wie ein Volk geboren wird!
Schau� auf die Flagge von Mompracem!
Komm� zurück und ich bringe Dich eigenhändig um.

Yanez: Du hast ihm genug geschadet. Ein toter Brooke kann wieder ersetzt werden. Aber dieser verlässt uns mit eingezogenem Schwanz.

 

Auf dem Meer, Boot

Ein Soldat: Wir kommen zurück und machen Mompracem dem Erdboden gleich.

Brooke: Nein. Eines Tages stehen Sandokan und ich uns möglicherweise wieder gegenüber. Aber nicht auf Mompracem. Es hat hier schon zu viele Tote gegeben. Brooke hat Mompracem auf immer verloren.

 

Mompracem, auf dem Hügel

Sandokan: Mompracem. Unser Mompracem.

Yanez: Wir beginnen wieder aufs Neue und alles wird wieder wie es einmal war.

Sandokan: Ja.

Yanez: Wir gehen auf die Suche nach Schiffen, Waffen, Geld. Wir befahren die Meere und greifen jedes feindliche Schiff an.

Sandokan: Ja.

Yanez: Wir allein gegen Brooke und alle ausländischen Eindringlinge.

Sandokan: Doch nicht ganz allein?

 

Unter Zuhilfenahme von:
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