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Die Geschichte Sandokans

Biografie von Sir James Brooke
von Mathias Schwartz

James Brooke

Teil III

Borneo 1844:

Nach dem ersten Feldzug wurde die "Dido" mit ihrem Kapit�n Keppel von der britischen Admiralit�t nach Hongkong beordert,kehrte aber auf Dr�ngen Brookes im Fr�hsommer 1844 nach Sarawak zur�ck.

Grund daf�r war eine erneute Zusammenrottung von Dajakpiraten in der stark befestigten Siedlung Patusan. Patusan lag 40 Meilen flu�aufw�rts am Batang Lupar. Dort hatten sich etwa 5000 Piraten um ihre neuen Anf�hrer Serip Sahap und Serip Mular gesammelt und kreuzten mit ihren Schiffen vor der K�ste auf der Suche nach K�pfen und Beute.
Das Segelkriegsschiff "Dido" erhielt Verst�rkung durch den bewaffneten Raddampfer "Phlegethon", einem Schiff der East India Company. Anfang August 1844 hatten Brooke und Keppel ihre Streitkr�fte gesammelt und ergriffen nun die Offensive.
Die vier Festungen von Patusan, die als Vorwerke die weiter flu�aufw�rts gelegenen Piratenst�tzpunkte sicherten, wurden von den Briten und den rekrutierten Dajaken m�helos genommen. Dabei kam es auf Seiten der Briten zu erheblichen Verlusten.
Der Kanonier von Brookes "Jolly Bachelor" wurde von einer feindlichen Kanonenkugel zerfetzt, als er dabei war die Bugkanone zu laden.
Hinter Patusan m�ndeten zwei Fl�sse in den Batang Lupar, der Undop, an dessen Ufern das Fort des Malaien Serip Mular lag und der Sekrang mit St�tzpunkten der Dajak.
Die Briten setzten ihren Feldzug zun�chst gegen die Piraten des Undop fort. Die Fahrt war m�hselig, da sie immer wieder auf Hindernisse trafen. Als sie das erste Fort, Serip Mulars Hauptquartier, erreichten, fanden sie es verlassen vor. Die Festung Undop lag nur 15 Meilen weiter flu�aufw�rts, doch die Schiffe brauchten daf�r zwei Tage. Nach kurzem Kampf wurde das Fort genommen. Dann wannten sich Brooke und Keppel den St�tzpunkten am Sekrang zu. Auch hier war das Fortkommen schwierig, doch zwei Tage lief alles ruhig. Ein Hinterhalt, in den die Vorhut der in Sarawak ausgehobenen Soldaten geriet, sollte sich jedoch zu einer blutigen Schlacht entwickeln. W�hrend die Piraten mit einem Flo� den britischen Booten den R�ckweg abschnitten, hielten die Freibeuter mit sechs Praus direkt auf sie zu. Kapit�n Keppel h�rte den Zusammenprall der Boote und befahl Kurs auf die sich entwickelnde Schlacht zu nehmen.
Als er den Schauplatz erreichte, bot sich ihm der Anblick einer unendwirrbaren Masse von Booten, die langsam flu�abw�rts trieben.

Er notierte in sein Logbuch:

Etwa 20 Boote waren ineinander verkeilt und bildeten eine einzige, unterschiedslose Masse. Einige Boote waren gekentert und schwammen kieloben. Bei anderen waren nur Heck und Bug zu sehen. Dazwischen einige riesige Fl��e. In diesem Durcheinander waren nun unsere tapferen M�nner gefangen.
Kopflose K�rper und abgetrennte K�pfe schwammen �berall auf dem Wasser. M�nner lieferten sich ein blutiges Handgemenge und durchbohrten sich mit ihren Speeren oder Krisen (Dolche).
Andere schwammen um ihr Leben. Keppel und Brooke l�sten das durcheinander indem sie mit ihrem Boot eine Bresche in die K�mpfenden schlugen und die Piraten auseinandertrieben. Als sie ihre Truppen wieder gesammelt hatten, griffen sie die restlichen Befestigungen der Piraten an und eroberten sie.
Unter den Briten gab es 30 Tote und 56 Verwundete. Die Verluste der Piraten waren nicht zu ermitteln. Der Hauptst�tzpunkt der Piraten, Fort Jarangan, wurde ohne Schwierigkeiten eingenommen.

Die Piraten hatten durch die K�mpfe schwere Verluste erlitten. Ihre Festungen und D�rfer waren bis auf den Grund zerst�rt und so dauerte es bis 1848 bis wieder die "Flagge des Tigers" vor Sarawak wehen konnte.

Dann aber stellten sich "Sandokans Kinder" ihrem Wiedersacher Brooke erneut und diesmal auf der offenen See in der "Seeschlacht von Bantung Maru" im August 1848...

 
<< Teil II  
wird fortgesetzt....

Sonntag, 19.11.2017
 
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